Labrador und Labradoodle von der Sonnenhöhe

.....von der Geburt bis zur Abgabe

Von der ersten Lebensminute an kann sich die Mensch - Tier -Beziehung bilden, da meine Welpen in unserem Wohnzimmer geboren werden. Sie sind so von der ersten Stunde bis ca. 3 Wochen im Haus, hier beginnt bereits das Anti-Stresstraining, welches das Gehirn neurologische stimuliert. Um sie herum findet der ganz normale Familienalltag statt. Danach ziehen sie ins Welpen Zimmer, von dort aus weitet sich ihr Erkundungsterrain stetig aus. Bald können sie auch den Auslauf für Welpen erobern. Dort lernen sie dann die verschiedenen Bodenverhältnisse z.B. Kies, Sand, Rasen, Steine, Fliesen, Heu, Metallgitter und eine Wippe kennen.

Schon im Welpen Zimmer werden sie mit den unterschiedlichsten Geräuschen vertraut gemacht. Selbstverständlich sind sie täglich im Haus und Teil des Familienlebens. Ich investiere sehr viel Zeit, Liebe, Geduld und Aufmerksamkeit um die optimale und stabile Beziehung zwischen Menschen und Tier zu fördern.

Ein besonderes Augenmerk ist die frühzeitige neurologische Stimulation nach Dr. Battaglia.

Es gilt herauszufinden welches Potenzial an Fähigkeiten die Welpen haben, um sie gezielt auf ihre künftigen Aufgaben in den unterschiedlichsten Bereichen ausbilden zu können. Voraussetzung dafür bleibt ein Training mit jedem einzelnen Welpen, das mit zunehmenden Alter des Hundes angepasst wird.

Welpen die später als Assistenzhunde eingesetzt werden sollen, erhalten ein zusätzliches Training, um am Ende der Ausbildung die für den Beeinträchtigten Menschen gewünschten Fähigkeiten zu zeigen.

Das Training nach den ersten Monaten gilt hauptsächlich den Fähigkeiten des sozialen Miteinanders.

Wir üben:

  • Beißhemmung

  • Nein-Ja erkennen

  • Anti-Stresstraining

  • Auto fahren

  • Stubenreinheit (nur der Anfang ist gemacht)

        

Die Welpen werden durch unterschiedliche Materialien, Spielzeugen und den Kontakt mit Menschen und anderen Tieren ständig neuen Reizen ausgesetzt, die so die Lernfähigkeit positiv beeinflusst.

Die Basis für das Mensch-Tier Verständnis ist gelegt. Nach ca.12 Wochen ist nun ein Welpe soweit als treuer Freund Freude in "seine" Familie zu bringen. Der Abschied fällt nach wie vor schwer.

Wird ein Welpe als Assistenzhund ausgebildet bleibt er für 1,5 -2 Jahre bei mir.

Innerhalb dieser Zeit absolviert er ein spezielles und aufwendiges Training.

Als Helfer eines Menschen mit Beeinträchtigungen bringt er viel mehr als nur Freude.

Er hilft ihm zuverlässig den Alltag zu erleichtern, indem er vielfältige Aufgaben übernimmt.